Von 40 auf 20 Minuten Beratungszeit und die Patienten unterschreiben sofort
Praxisbesuch
Interview
Standort: Verl
Prof. Dr. Udo Obermeier hat iie systems vier Jahre lang ignoriert. Das erste Gespräch auf der DGKFO hielt er für einen Verkaufsversuch, danach probierte er die bekannten Anwendungen am Markt: viel versprochen, wenig gebracht. Im September 2026 kam er mit seiner Praxismanagerin nach Lingen, um sich die Patientenberatung einmal selbst anzusehen. Was er dort erlebte, hat er innerhalb weniger Tage in der eigenen Praxis umgesetzt. Im Interview mit Dr. Michael Visse spricht er über seine Skepsis, den Tag in Lingen und die erste eigene Beratung nach dem neuen Konzept.
„Eigentlich hätte ich schon vor vier Jahren starten sollen. Diesen Fehler möchte ich nicht noch einmal machen.“
Prof. Dr. Udo Obermeier
Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, Verl
www.dr-obermeier.de
Warum hast du nicht schon vor vier Jahren mit iie systems gestartet?
Michael Visse: Udo, vielen Dank, dass du deine Erfahrungen und deine Motive für den Start mit den iie systems Anwendungen mit uns teilst. Wir haben uns damals auf der DGKFO zum ersten Mal persönlich gesprochen. Warum hast du nicht schon vor vier Jahren gestartet?
Prof. Dr. Udo Obermeier: Das kann ich ganz einfach beantworten. Ich hatte von dir und deinem Programm bereits gehört, aber mir war überhaupt nicht bewusst, was du dort entwickelt hattest. Ich fühlte mich damals eher bedrängt und habe unser Gespräch als Verkaufsversuch interpretiert. Dass du mir eigentlich nur einen wertvollen Tipp geben wolltest, war mir überhaupt nicht bewusst.
Was hast du in den letzten vier Jahren mit anderen Programmen erlebt?
Prof. Dr. Udo Obermeier: Ich habe die bekannten Anwendungen ausprobiert, die es am Markt gibt. Es wurde viel versprochen, gebracht hat es letztendlich wenig. Ich war enttäuscht. Viele Versprechungen haben sich für mich nicht erfüllt und mich am Ende vor allem Zeit und Geld gekostet.
Wie bist du wieder auf iie systems aufmerksam geworden?
Prof. Dr. Udo Obermeier: Ich bin in der von iie systems initiierten WhatsApp-Gruppe und war erstaunt, als ich dort deine Patientenvideos gesehen habe. Ich konnte das alles kaum glauben und war tatsächlich der Meinung, die Videos könnten gestellt sein. Auch Beratungszeiten von teilweise nur zehn Minuten mit einer sofortigen Unterschrift unter die AVL-Vereinbarung in einem einzigen Termin waren für mich völlig unvorstellbar.
Michael Visse: Das ist für viele Kolleginnen und Kollegen zunächst kaum zu glauben. Was war schließlich der Impuls, mich in Lingen zu besuchen?
Prof. Dr. Udo Obermeier: Ich hatte ein Gespräch mit der ABZ ZR. Dort wurde mir ein unschlagbares Angebot gemacht: Die ABZ ZR wollte die einmaligen Kosten für deine Anwendung Professional übernehmen. Daraufhin habe ich Kontakt mit Frau Weinrich aufgenommen, die mir die Anwendung erklärt hat. Nach diesem Gespräch war ich allerdings noch nicht überzeugt. Das, was ich erfahren hatte, war für mich einfach zu schwer vorstellbar.
Warum hast du dich schließlich auf den Praxisbesuch eingelassen?
Michael Visse: Was du mir am Telefon über deine Praxisabläufe berichtet hast, war so komplex, dass ich nur einen Ausweg gesehen habe: dich und deine Praxismanagerin nach Lingen einzuladen.
Prof. Dr. Udo Obermeier: Ich hatte mich natürlich auch bei Kollegen über dich informiert. Einige waren skeptisch, andere begeistert von deinen Ideen und der Umsetzung in der Praxis.
Michael Visse: Das ist mir bewusst. Ich polarisiere, weil Teams ihre gewohnten Routinen verlassen müssen, und das mag zunächst niemand. Wird konsequent umgesetzt, entsteht meistens Begeisterung im Team, und viele möchten nie wieder zurück.
Was hast du in Lingen erlebt?
Prof. Dr. Udo Obermeier: Meine Mitarbeiterin und ich sind gegen 9:00 Uhr in Lingen angekommen und wurden sehr freundlich vom Team empfangen. Frau Weinrich war ebenfalls vor Ort und hat sich zunächst intensiv mit meiner Mitarbeiterin beschäftigt. Wir waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit den iie systems Anwendungen gestartet. Ich war nach wie vor extrem skeptisch und wollte mein Team nicht erneut mit einer neuen Anwendung belasten, wir hatten in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht.
Dann ging es sofort mit den ersten Beratungen los. Das Tempo und vor allem die positive Stimmung der Patienten waren für mich kaum fassbar. Michael hat mit seiner Bilddatenbank und SmileDesign auf Knopfdruck echte AHA- und WOW-Momente bei den Patienten ausgelöst. Und die Patienten haben anschließend sofort ihre AVL-Leistungen unterschrieben. Das hat mich überzeugt.
Und was sagen die Patienten?
Prof. Dr. Udo Obermeier: Auch das spontane Patientenfeedback zum Terminservice von iie systems war beeindruckend. Es war authentisch, und Michael hat dieses Feedback kurzerhand als Patientenvideo aufgenommen.
Und wie hat deine Mitarbeiterin den Tag erlebt?
Michael Visse: Deine Mitarbeiterin war am Vormittag mit Frau Weinrich beschäftigt und hat sich intensiv mit der Anwendung auseinandergesetzt. Du hast ihr anschließend von deinen Erfahrungen aus der Patientenberatung berichtet, für sie war das ebenfalls kaum zu glauben.
Prof. Dr. Udo Obermeier: So, wie wir die Beratung in der Vergangenheit praktiziert hatten, konnte sie sich das zunächst nicht vorstellen. Nach der nächsten gemeinsamen Beratung mit Michael war sie allerdings ebenfalls überzeugt. Für mich stand danach fest: Das werden wir genau so umsetzen, ohne Wenn und Aber.
Warum ist die Umsetzung nach einem Praxisbesuch so entscheidend?
Michael Visse: Kolleginnen und Kollegen sind in Lingen überzeugt und möchten das Erlebte umsetzen. Viele unterschätzen allerdings die 72-Stunden-Regel. Wenn danach nichts verändert wird, bleibt am Ende nur ein verlorener Tag.
Prof. Dr. Udo Obermeier: Für mich ist das kaum zu verstehen, ich hatte den Vorteil für unsere Praxis sofort erkannt. Du hast mir eine detaillierte Beschreibung des Beratungsgesprächs, deine Broschüren und deinen Zugang zu SmileDesign zur Verfügung gestellt. So etwas Kollegiales habe ich bisher noch nie erlebt.
Michael Visse: Genau dafür ist das Konzept gemacht: Patienten verstehen den Vorteil einer Behandlung in Millisekunden, daraus entsteht Vertrauen.
Was ist bei der ersten eigenen Beratung passiert?
Prof. Dr. Udo Obermeier: Meine Mitarbeiterin und ich waren nach diesem Tag vollkommen erschöpft von den vielen Eindrücken. Trotzdem habe ich Michaels Rat befolgt und das neue Beratungskonzept zunächst mit meinen Töchtern trainiert. Ich war verblüfft: Ich konnte tatsächlich genau diesen AHA- und WOW-Moment auslösen.
Danach kam die Generalprobe in unserer Praxis. Meine Beratungszeit reduzierte sich von 40 Minuten auf 20 Minuten. Noch wichtiger: Die Patienten haben sofort unterschrieben. Für einen vergleichbaren Abschluss hatte ich früher teilweise drei Termine benötigt.
Das Team wollte zunächst wie gewohnt einen Patientenscan durchführen. Deshalb haben wir eine Vergleichsberatung durchgeführt, einmal mit Scan, einmal ohne. Das Ergebnis war eindeutig: Der Patient mit Scan hat nicht unterschrieben, der Patient mit der neuen Art der Beratung sofort. Das hat auch den letzten Skeptiker im Team überzeugt.
Wie ging es danach weiter?
Michael Visse: Ich gratuliere dir zu diesem Durchbruch, und die Geschichte ist ja noch lange nicht zu Ende. Du hast direkt einen Termin für die Fotostation vereinbart, mit Dr. Manuela Stobbe die ersten beiden Broschüren besprochen, Frau Weinrich schult dein Team, und ihr startet gleichzeitig mit Termin Advance, dem digitalen Rechnungsversand und der Schnittstelle zu Dental Monitoring. Das habe ich in dieser Form tatsächlich noch nicht erlebt.
Prof. Dr. Udo Obermeier: Würde ich heute wieder vier Jahre warten? Nein, ganz sicher nicht. Eigentlich hätte ich schon vor vier Jahren bei unserem ersten Gespräch starten sollen. Und das Risiko ist wirklich überschaubar. Sollte es wider Erwarten nicht funktionieren, kann man die Anwendungen nach einem Monat wieder kündigen.
Was ist dein Fazit?
Michael Visse: Ich freue mich sehr über deine Entwicklung. Praxen, die unsere Anwendungen gerade in der Patientenberatung konsequent einsetzen, profitieren vor allem auch wirtschaftlich davon. Udo, ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und vor allem viel Spaß bei der Umsetzung. Und ich würde mich freuen, wenn wir dieses Interview in sechs Monaten wiederholen und schauen, was sich bis dahin verändert hat.
Prof. Dr. Udo Obermeier: Sehr gerne. Ich bin sehr optimistisch und freue mich auf die anstehenden Veränderungen. Und das Team von iie systems hat uns versprochen, uns weiterhin mit Rat und Erfahrung zur Seite zu stehen. Darauf freue ich mich besonders.
20 Minuten
Beratungszeit statt 40 Minuten, und die Patienten unterschreiben im selben Termin. Früher waren dafür teilweise drei Termine nötig.
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